Was erfolgreiche CEOs und Politiker gemeinsam haben: die Kraft der Markenbotschaft.

Wir sind stolzer Teil des Organisationsteams für den Zukunftstalk im Kreis Düren. Diesmal hatten wir auch aus Markensicht sehr spannende Gäste.

Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL und Welt Chefredakteur Dr. Jan Philipp Burgard. Das Thema: Wie wir gemeinsam die Region stärken und Zukunft sichern.

Sind Politiker, CEOs und Führungskräfte, Prominente, etc. Marken? Was macht den Markenaufbau von Persönlichkeiten dann erfolgreich?

Wie können Politiker, Unternehmensinhaber, Geschäftsführer im Mittelstand, Familienunternehmer, etc. ihre persönliche Marke stärken?

 

Der Aufbau einer starken Marke ist in der heutigen vernetzten Welt von entscheidender Bedeutung. Sowohl Politiker als auch CEOs stehen vor der Herausforderung, eine positive Wahrnehmung und Identität für sich selbst oder ihre Organisationen zu schaffen. In diesem Artikel werden wir zeigen, welche Gemeinsamkeiten es zwischen Politikern und CEOs im Hinblick auf den Markenaufbau gibt und wie diese beiden Gruppen voneinander lernen können.

Sowohl ein CEO als auch ein Politiker können sich nicht nur mit ihrem operativen Geschäft allein als tatkräftig und erfolgreich darstellen. Denn beides ist für ihre Zielgruppen oft sehr komplex und nicht zu verstehen. Deshalb sollten sie ein Mittel nutzen, um die Menschen zu erreichen. Die Kraft der starken Botschaft.

Heutzutage gilt ein Gesetz: Perception beats performance. Und Perception ist vor allem Botschaft.

Der deutsche Bundeskanzler hat einen Knochenjob. Er, sein Kabinett und seine Koalition müssen unzählige Maßnahmen, Gesetze und Entscheidungen treffen, damit das Land funktioniert und auch in Krisenzeiten nicht in Schieflage kommt. Das Land ist in der Krise nicht vor die Wand gefahren, im Krisenwinter musste niemand frieren. Das ist zunächst einmal eine gute Performance. Und die Perception?  Eine überwältigende Mehrheit der Menschen im Land hat kein Vertrauen mehr in die Politik und die Bundesregierung. Weil die Wahrnehmung nicht funktioniert. Die Botschaft der Regierung kommt bei den Menschen nicht an. Sie ist zum Anfang mal als Fortschrittskoaltion formuliert worden. Wurde von der Realität aber abgeräumt.

Ähnlich Matthias Döpfner der CEO von Axel Springer. Seit Jahren transformiert er den altehrwürdigen Verlag zu einem digitalen Konzern. Und die Wahrnehmung? Sie wird dominiert von „Me too-Affaire, „Please stärke FDP“-WhatsApp-Nachrichten und führt zu großer Ablehnung in der Gesellschaft. Auch einem Matthias Döpfner dringt nicht mit einer Botschaft durch, die ihn in der Öffentlichkeit als einen führenden deutschen Gestalter der digitalen Zukunft definiert.

Ein positives Beispiel in Sachen Botschaften. Der Ministerpräsident von NRW. Kaum jemand kann wirklich beurteilen, wie gut oder weniger gut er in Düsseldorf regiert. Aber er ist ein wahrer Meister in der Wahrnehmung. Schon im Wahlkampf war er mit seiner Kampagnenbotschaft „Machen worauf es ankommt“ über die Parteigrenzen anschlussfähig.  Die Programmatik wurde von dieser Botschaft überstrahlt….

Somit haben Politiker, CEOs, Geschäftsführer im Mittelstand, Familienunternehmerinnen,…ebenso wie Elon Musk eins gemeinsam. Die Perception (Wahrnehmung) ist mindestens so wichtig wie die Performance (Leistung).

Es gibt folgende Gemeinsamkeiten beim Aufbau der Markenwahrnehmung:

Gemeinsamkeit 1: Vision und Mission
Politiker und CEOs verstehen die Wichtigkeit einer klaren Vision und Mission. Politiker haben eine politische Agenda, die sie den Wählern vermitteln, und CEOs haben eine Unternehmensvision, die sie ihren Mitarbeitern und Stakeholdern näherbringen. Beide setzen sich ehrgeizige Ziele und verfolgen diese mit Leidenschaft.
Auch Sie sollten eine klare Vision für Ihre Marke entwickeln und sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter und Kunden sie teilen. Definieren Sie Ihre Mission und kommunizieren Sie sie überzeugend nach innen und außen.

Gemeinsamkeit 2: Leadership und Glaubwürdigkeit
Politiker und CEOs müssen als glaubwürdige und kompetente Führungspersönlichkeiten wahrgenommen werden. Sie müssen Verantwortung übernehmen und in schwierigen Zeiten vorangehen. Dies baut Vertrauen und Loyalität auf. Hierbei müssen Politiker und CEOs müssen authentisch sein, um das Vertrauen ihrer Zielgruppen zu gewinnen und zu erhalten. Ihren Versprechen und Werten treu bleiben und sich nicht von kurzfristigen Trends oder Umfragen leiten lassen. Sowohl Politiker als auch CEOs sollten ihre Handlungen mit ihren Botschaften in Einklang bringen, um ihre Glaubwürdigkeit zu stärken.

Diese Führungsqualitäten und sind glaubwürdig als Markeninhaber zu kommunizieren. Dabei Verantwortungsbewusstsein zeigen und in schwierigen Zeiten vorangehen. Das gilt für alle Leader.

Gemeinsamkeit 3: Eine relevante und glaubwürdige Markenbotschaft

Politiker und CEOs haben eine stark gestiegene Präsenz in sozialen Medien. Das ist Chance und Herausforderung zu gleich. Der erste wichtige Schritt: Die Entwicklung einer relevanten, glaubwürdigen und einzigartigen Botschaft.

Die Markenbotschaft transportiert dann die Marke, die Markenstrategie, das Angebot, Organisation und die Haltung des Unternehmens.

Die Markenbotschaft der Zukunft ist Brückenbauen. Die Markenpersönlichkeiten werden zum Zukunftsgestalter in unsicheren Zeiten. Der Sinnputgeber für den Wandel. Vom ich zum Wir. Vom Anbieter zum Gesellschafts-Beinflusser. Er nicht in Point of Difference denkt, sondern Point of View. Von One Way Kommunikation zum Dialog in allen Kanälen.Die erfolgreiche Markenbotschaft ist dabei purposegetrieben und nimmt somit Menschen auch außerhalb der Politik oder Unternehmens Bubble mit.

 

Gemeinsamkeit 4: Storytelling und Kommunikation
Politiker und CEOs setzen auf das Prinzip des Storytellings, um ihre Marken aufzubauen. Eine starke und fesselnde Erzählung hilft dabei, die Identität und die Werte hinter einer Marke zu kommunizieren. Politiker erzählen Geschichten, um Wähler zu überzeugen, während CEOs Geschichten nutzen, um Kunden, Investoren und Mitarbeiter zu gewinnen. Beide Gruppen sollten in der Lage sein, eine überzeugende Erzählung zu präsentieren, die mit den Werten und Zielen ihrer Organisationen in Einklang steht.
So wird Markenimage und Markenprofil aufgebaut. Beide Gruppen müssen effektive Kommunikatoren sein.
Die Art und Weise, wie sie sich ausdrücken und ihre Botschaften vermitteln, beeinflusst maßgeblich die Wahrnehmung ihrer Marken. Eine klare, überzeugende Kommunikation ist entscheidend, um Unterstützung und Zustimmung zu gewinnen. Beide Gruppen sollten sich der Bedeutung der richtigen Kommunikation bewusst sein, sei es in Reden, Interviews oder auf Social-Media-Plattformen.

Gemeinsamkeit 5. Krisenmanagement
Sowohl Politiker als auch CEOs sehen sich in ihrer Karriere mit Krisen konfrontiert. Wie sie mit diesen Krisen umgehen, kann erhebliche Auswirkungen auf ihre Marken haben. Beide Gruppen sollten in der Lage sein, Krisen effektiv zu bewältigen, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu präsentieren. Ein starkes Krisenmanagement kann das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Stakeholder wiederherstellen. Fehler eingestehen, die Ursache erkennen und Besserung loben und umsetzen ist die Basis.

 

Gemeinsamkeit 6: Kontinuität und Langfristigkeit
Politiker und CEOs wissen, dass Erfolg keine kurzfristige Angelegenheit ist. Sie planen langfristig und verfolgen konsequent ihre Ziele. Dies schafft Verlässlichkeit und Beständigkeit, die für die Markenbildung von entscheidender Bedeutung sind.
Eine langfristige Strategie ist für eine die Leader-Marke ist essentiell. Vermeiden Sie schnelle, kurzfristige Lösungen.

Mit steigender Bekanntheit und Öffentlichkeit wird Kommunikation immer wichtiger. Daher sollten sie immer besser kommunizieren. Dafür benötigen CEOs wie Politker Präsentationstraining, Rhetoriktraining, Videotraining, Stimmtraining, Interviewtraining, Talkshowtraining, etc.. Gepaart mit einer starken Botschaft werden Persönlichkeiten erfolgreich.

Mit einem klaren Ziel, den richtigen Methoden und Instrumenten wird aus dem erarbeiteten Profil ein Kommunikations- und Contentplan, der den CEO und Politiker zur verlässlichen Marke macht.

 

Fazit
Sowohl Politiker als auch CEOs, Führungskräfte, führende Persönlichkeiten haben somit einiges gemeinsam, wenn es um den Aufbau und die Pflege einer starken Marke geht.  Sie setzen auf eStorytelling, Authentizität, Imagepflege, Kommunikation und Krisenmanagement, um starke und erfolgreiche Marken zu schaffen.

Durch den Transfer von bewährten Praktiken zwischen Politik und Wirtschaft können sowohl Politiker als auch CEOs ihre Marken stärken und langfristigen Erfolg erzielen. Der Markenaufbau ist hierbei eine komplexe Aufgabe, die von Politikern und CEOs gleichermaßen gemeistert werden muss. Die Gemeinsamkeiten in ihren Herangehensweisen - von einer klaren Vision über transparente Kommunikation bis hin zur langfristigen Planung - bieten wertvolle Lektionen für jeden, der eine starke Marke aufbauen möchte. Indem Sie diese Prinzipien in Ihrer eigenen Markenstrategie anwenden, können Sie den Erfolg Ihrer Marke steigern und langfristige Markenloyalität aufbauen.

Auch als Unternehmer können Sie von diesen Markenrrkenntnissen profitieren, indem Sie diese Prinzipien in Ihre eigene Markenstrategie integrieren. Definieren Sie Ihre Vision und Mission, handeln Sie auf Basis Ihrer Werte, entwickeln Sie eine effektive Kommunikationsstrategie, bewältigen Sie Krisen souverän und denken Sie langfristig. Dies wird dazu beitragen, das Vertrauen Ihrer Zielgruppe zu gewinnen und Ihre Marke erfolgreich aufzubauen.

Über die Bedeutung einer guten Rede im Marketingmix lesen Sie weitere Gedanken in unserem Beitrag vom 4.2.2019 „Die Rede als wichtiger Baustein im Marketing Mix“.

Oder lesen Sie den Beitrag „Für Redner und Redenschreiber: Was eine gute Rede ausmacht“.

Disclaimer: Teile des Artikels sind mit ChatGPT geschrieben bzw. von ihr inspiriert. Das zeigt, dass KI lediglich Inspiration für die Umsetzung in gute Markenkommunikation sein kann.

 


Die Markenpositionierung – Wie Marken die Digitalisierung erfolgreich meistern.

Die Markenpositionierung – Das vielleicht meist unterschätzte Marketing Tool in Zeiten der Digitalisierung

Gerade in Zeiten der Krise ist eine starke Markenpositionierung für Unternehmen besonders wichtig. Doch was macht eine starke Markenpositionierung eigentlich aus?

Verfolgt man heute die Diskussion der Marketing- und Markenexperten, werden viele Marketingtools und -instrumente gepriesen und immer wieder mit neuen, schicken Namen versehen. Das wichtigste Tool der Markenführung und des Markenerfolgs bekommt dabei oft zu wenig Aufmerksamkeit: die Markenpositionierung

 

Markenpositionierung macht Markenerfolg.

Die Markenpositionierung zu kennen und konsequent umzusetzen ist der entscheidende Faktor erfolgreicher Markenführung. Die Definition der Markenpositionierung sollte regelmäßig kontrolliert und evolutionär weitergeführt werden. Sonst verlaufen alle Maßnahmen im OhneEffekt-Sand. Die Kraft einer glaubwürdigen, relevanten und einzigartigen Positionierung schafft langfristig Mehrwert, der sich auszahlt.

  

Die Markenpositionierung füllt das Markenkonto.

Die Markenpositionierung ist das Markenfundament. Es definiert, wofür die Marke steht. Sein Wirkversprechen. Das Wirkversprechen kann auch ein emotionaler Mehrwert sein.

Es ist das, was die Marke vom Wettbewerber unterscheidet. Oder wie man in Japan sagt: vom Partner im Markt. Diesen Unterschied gilt es immer und überall zu kommunizieren. So wird das Markenkonto voll und es wird Markenkapital aufgebaut.

 

Die Markenpositionierung ist die Mutter der Markenstrategie.

Die Markenpositionierung ist die Basis der Markenstrategie und somit der Treiber und Maßstab für effektive Maßnahmen. Maßnahmen, die wirken, weil sie mittel- und langfristig das Markenversprechen konditionieren. Oft wird zu sehr der Fokus auf Effizienz gelegt, d.h. die Maßnahmen werden richtig umgesetzt, aber es werden nicht die richtigen Maßnahmen umgesetzt.

Die Markenpositionierung bedient Bedürfnisse.

Eine gute Markenpositionierung beschäftigt sich zunächst mit den Menschen und ihren Bedürfnissen. Das Wirkversprechen in einem Satz bedient dann dieses Bedürfnis. Leider wird heute vor lauter pseudowissenschaftlichem Bullshit Bingo und Marketing Blabla die Markenbotschaft verkompliziert. Es werden Modelle genutzt, die selbst Marketing Direktoren nicht verstehen und somit auch nicht ihren Mitarbeitern vermitteln können. Der Kunde ist da schon längst weg. 400 Seiten Powerpoint Markenpositionierung funktionieren leider nur für die Beratungsagentur, aber nicht für das Unternehmen. Die drei wichtigsten Kriterien für eine Markenpositionierung sind daher:

  1. einfach 2. einfach 3. einfach.

Die Busch Markenberatung nutzt ein sehr einfaches Markenmodell. Effektiv und bewährt. Basis dieses Markenmodells ist eine 4 M-Analyse  (Mensch, Markt, Marke, Medien). Diese Analyse ist die Grundlage für die Markenpositionierung. Mit Markenkern, Markenwerten, Markeneigenschaften, Markenversprechen und Tonalität.

 

Die Markenpositionierung wird zum Leitbild.

Der Leuchtturm Markenpositionierung hält Marken auf Kurs und ist die Grundlage für das Leitbild. Für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, CEO und alle im Unternehmen. So schafft die Markenpositionierung auch Klarheit über die Maßnahmen. Was ist zu tun? Was ist wegzulassen? Der Leuchtturm Markenpositionierung bietet auch den Kunden Orientierung in Zeiten der radikalen Veränderung. 

Die Markenpositionierung bestimmt das Markendesign

Markenpositionierung ist auch die Basis des Markendesigns. Denn die Positionierung muss sich auch im Design, Form und Farbe wiederfinden. Nur wenn die Positionierung und Botschaft einhergehen mit der Gestaltung, in der Markensprache und -bildwelt, entsteht ein einzigartiges Markenbild.

 

Die Markenpositionierung schreibt den Markenclaim.

Die Grundlage des Markenclaims ist die Markenpositionierung. Der Markenclaim muss die Markenpositionierung einfach übersetzen und sprachlich verdichten. Er muss schnell und einfach sein. Er muss im Versprechen groß genug sein, damit sich auch in einigen Jahren Menschen mit dem Markenclaim verbinden können.

 

Die Markenpositionierung schafft Wiederkennung.

Wird die Markenpositionierung in allen Kanälen in Wort und Bild konsequent übersetzt, entsteht Wiedererkennung. Ohne Wiedererkennung keine Marke. Ohne Marke kein Erfolg. Kleinigkeiten machen den Unterschied. So einfach ist es.

Die Markenpositionierung als Treibstoff für Transformation.

„Reinvent or die“. Die Marke ist organisch. Sie lebt und ist immer in Bewegung. Mit einer Markenpositionierung als Anker und Startpunkt für die Markenstrategie. Und einem Leitbild als Leuchtturm auf dem Weg zu Ihren Zielen gelingt auch die Transformation.

Nutzen Sie die Kraft der Markenpositionierung für all Ihre Aktivitäten. Sie ist das Herz Ihre Marke. Sie ist das Fundament der Stabilität in Zeiten der Veränderung. Sie erreichen mehr, mit weniger Aufwand.

 

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