Busch X Guru die neue Markenberatung

Wir erweitern unser Angebot: buschguru. Die neue Agentur für Politik und Gesellschaft.

Die Agenturen BUSCH Markenberatung und GURU: 

Institute for moving Content bündeln für Kunden aus politischem und gesellschaftlichem Raum ihre Kompetenzen und gründen buschguru.

Gemeinsam haben sie die Erfahrungen aus Bundestags-, Europa-, Landtags- und Kommunalwahlen. Zu ihren Kunden zählen außerdem Verbände, öffentlich-rechtliche Sender, sowie regionale, nationale und globale Unternehmen. 

„Wir kennen uns schon länger als gute Kollegen, haben zuletzt bei verschiedenen Projekten kooperiert und machen jetzt auch ein formales gemeinsames Angebot an den Markt. Wir merken, dass wir in diesem Bereich eine einzigartige Kombination bieten“, sagt Kerstin Flemming.

Ein erstes Projekt ist die Gedenkplattform siebteroktober.de, bei der man gemeinsam eine große Gruppe aus der Mitte der Gesellschaft dabei unterstützt hat, einen Ort der Erinnerung an die Opfer und Verbrechen des 7. Oktober 2023 in Israel zu schaffen. Auch war man schon für die CDU und die Hermes Holding gemeinsam aktiv.

„Wir ticken sehr ähnlich, stellen nicht uns, sondern unsere Kunden in den Vordergrund und sind eher pragmatische Problemlöser als Marketingphilosophen. In der politischen Kommunikation sind wir zudem hochmotivierte Überzeugungstäter.“ sagt Jürgen Florenz.

Buschguru bietet von der Strategieentwicklung über die Kampagnenkonzeption bis hin zur Umsetzung ein Komplettangebot. Das gesellschaftliche und politische Know-How verbinden die Gründer mit kreativer Exzellenz im digitalem Raum und der analogen Welt.

Kerstin Flemming, Jürgen Florenz, Gregor Busch und Christoph Hildebrand haben langjähriger Erfahrung in der Kommunikationsbranche. Die ehemaligen Geschäftsführer bei GREY Worldwide (Busch), DDB (Hildebrand), Henry Schein (Flemming) und Vasata Schröder Florenz (Florenz) arbeiten mit einer hohen Identifikation für die gesellschaftlichen Themen.

„Für unsere Kunden können wir mit dieser Partnerschaft das strategische Fundament auf allen Kanälen und Ausspielwegen in emotionale Botschaften erfolgreich übersetzen“ sagt Gregor Busch.

„Wir alle haben große Kampagnen gemacht. Kunden, Preise und Herzen gewonnen. Jetzt werden wir mit Energie und Leidenschaft ein weiteres, gemeinsames Kapitel aufschlagen. Ein Match made in Heaven”, ergänzt Christoph Hildebrand.

Sowohl die Busch Markenberatung als auch GURU bestehen fort. buschguru bündelt die Kompetenzen für Kommunikation, die die Gesellschaft zusammenhält. In Politik, Verbänden und der Wirtschaft.

Über buschguru

buschguru ist ein Joint Venture zweier führender Kommunikationsagenturen im deutschsprachigen Raum. Für den Bereich Politik, Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt buschguru glaubwürdige, relevante, einzigartige und erfolgreiche Kommunikation. Wir unterstützen die, die unser Land zusammenhalten. Mit Profilierung und Popularisierung von Inhalten und Programmen. Wir beraten Menschen, schärfen Marken und gestalten neue Kampagnen.
Mit strategischem Denken und kreativem Handeln. Wir bewegen Menschen. Mit Kommunikation im digitalen Raum und der analogen Welt.

Über die Busch Markenberatung 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 berät die Busch Markenberatung Unternehmen, Führungskräfte und Prominente in allen Bereichen der Markenführung. Der Schwerpunkt der Markenexperten ist Markenanalyse, Markenpositionierung, Markenstrategie und die Entwicklung von Markenkampagnen. 

Neben Wahlkämpfen begleitetet sie unter anderem den WDR, DFB, Hermes-Holding, phoenix, thyssenkrupp, ARD, Bijou Brigitte, REWAG, das Stadtwerk.Regensburg.

Diplom-Kaufmann Gregor Busch, ehemaliger Geschäftsführer der GREY Worldwide, und der frühere DDB-Kreativchef Christoph Hildebrand lernten sich 2002 bei KolleRebbe kennen, wo sie gemeinsam eine Unit leiteten. Sie haben diverse Auszeichnungen beim ADC, D&AD, Cannes, Effi, German Brand Award und Marketingpreise gewonnen. Hildebrand ist ADC Mitglied und wurde mit über 100 Kreativ Awards ausgezeichnet. 

Das Versprechen der Markenexperten: „Wir haben die stärksten Marken der Welt betreut. Wir kennen ihre Erfolgsfaktoren. Wir nutzen diese für unsere Kunden.“

Über GURU:

GURU: ist ein Institut für bewegende Inhalte. Wir konzipieren, produzieren, entwickeln, drehen, schreiben, gestalten Moving Content für digitale und analoge Medien. Wir erzählen Geschichten über Marken und Dienstleistungen, Unternehmen und Institutionen. Wir wertschöpfen die Möglichkeiten im digitalen Raum Wir inszenieren und orchestrieren politische und Gesellschaftliche Kampagnen für Parteien, Verbände und Marken. Wir betreiben seit vielen Jahren professionelle Kommunikation in den unterschiedlichsten Disziplinen - von Werbung über Journalismus bis hin zu vertriebsorientiertem Marketing und politischer Kommunikation. In der Vernetzung ihrer Kompetenzen und in den flexiblen Strukturen von GURU: mit einer integrierten Bewegtbild-Unit sehen sie die Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Das ist der Grund, warum wir uns erweitern und breiter aufstellen.


Hendrik Wüst beim Zukunftstalk im Kreis Düren mit Jan Philipp Burgard und Gregor Busch

CEOs und Politiker eint die Kraft der Markenbotschaft.

Wir sind ein stolzer Teil des Organisationsteams für den Zukunftstalk im Kreis Düren. Dieses Mal hatten wir auch aus Markensicht sehr spannende Gäste.

Und zwar Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL und Welt Chefredakteur Dr. Jan Philipp Burgard. Das Thema: Wie können wir gemeinsam die Region stärken und Zukunft sichern.

Sind Politiker, CEOs und Führungskräfte, Prominente, etc. überhaupt Marken? Was macht dann den Markenaufbau von Persönlichkeiten erfolgreich?

Wie können Politiker, Unternehmensinhaber, Geschäftsführer im Mittelstand, Familienunternehmer, etc. ihre eigen Personenmarke stärken?

Der Aufbau starker Marken ist in der heutigen vernetzten Welt von entscheidender Bedeutung. Sowohl Politiker als auch CEOs stehen vor der Herausforderung, eine positive Wahrnehmung und Identität für ihrer selbst oder ihre Organisationen zu schaffen. Wir werden in diesem Artikel zeigen, welche Gemeinsamkeiten es zwischen Politikern und CEOs im Hinblick auf den Markenaufbau gibt und wie diese beiden Gruppen voneinander lernen können.

Sowohl CEOs als auch Politiker können sich nicht nur mit ihrem operativen Geschäft allein als tatkräftig und erfolgreich darstellen. Denn beides ist für ihre Zielgruppen oft zu komplex und demnach nicht zu verstehen. Daher sollten sie das Mittel nutzen, mit dem man Menschen erreicht. Das ist die Kraft der starken Botschaft.

Es gilt ein Gesetz: Perception beats performance. Und Perception, also Wahrnehmung, ist vor allem Botschaft.

Der Bundeskanzler hat einen Knochenjob. Mit seinem Kabinett und seiner Koalition muss er unzählige Maßnahmen, Gesetze und Entscheidungen treffen, damit das Land funktioniert und auch in Krisenzeiten nicht in Schieflage gerät. Das Land ist in der Krise nicht vor die Wand gefahren worden, im Krisenwinter musste niemand frieren. Das ist zunächst einmal eine sehr gute Performance. Aber die Perception?  Eine überwältigende Mehrheit der Menschen im Land hat das Vertrauen in die Politik und die Bundesregierung verloren. Und das, weil die Wahrnehmung nicht funktioniert. Die Botschaft der Regierung kommt bei den Menschen nicht mehr an. Zum Anfang ist sie als Fortschrittskoaltion formuliert worden. Wurde aber von der Realität abgeräumt.

Ähnlich der CEO von Axel Springer, Matthias Döpfner. Dieser versucht seit Jahren den altehrwürdigen Verlag zu einem digitalen Konzern zu transformieren. Und wie sieht es mit der Wahrnehmung aus? „Me too-Affaire, „Please stärke FDP“-WhatsApp-Nachrichten dominieren die Perception und führen zu großer Ablehnung in der Gesellschaft. Auch ein Herrn Döpfner dringt nicht mit einer Botschaft durch, die ihn in der Öffentlichkeit als einen führenden deutschen Gestalter der digitalen Zukunft definiert.

Ein positives Gegenbeispiel in Sachen Botschaften: NRW's Ministerpräsident. Wie gut oder weniger gut er in Düsseldorf regiert, kann kaum jemand wirklich beurteilen. Doch er ist ein wahrer Meister in der Wahrnehmung. Bereits im Wahlkampf war er mit seiner Kampagnenbotschaft „Machen, worauf es ankommt“ über die Parteigrenzen anschlussfähig.  Diese Botschaft überstrahlte Programmatik...

So haben Politiker, CEOs, Geschäftsführer im Mittelstand und Familienunternehmerinnen, ebenso wie ein Elon Musk, eines gemeinsam: Die Perception (Wahrnehmung). Sie ist mindestens so wichtig wie die Performance (Leistung).

Folgende Gemeinsamkeiten beim Aufbau der Markenwahrnehmung gleichen sich:

Gemeinsamkeit 1: Vision und Mission
Erfolgreiche Politiker und CEOs begreifen die Wichtigkeit einer klaren Vision und Mission. Gute Politiker haben eine politische Agenda, die sie den Wählern vermitteln. Gute CEOs haben eine Unternehmensvision, die sie ihren Mitarbeitern und Stakeholdern näherbringen. Sie beide setzen sich ehrgeizige Ziele und verfolgen diese mit Leidenschaft.
Auch Sie sollten eine klare Vision für Ihre Marke entwickeln. Stellen Sie auch unbedingt sicher, dass Ihre Mitarbeiter und Kunden diese teilen. Definieren Sie Ihre Mission und kommunizieren Sie sie klar und überzeugend sowohl nach innen als auch nach außen.

Gemeinsamkeit 2: Leadership und Glaubwürdigkeit
CEOs und Politiker müssen als glaubwürdige und kompetente Führungspersönlichkeiten wahrgenommen werden. Sie stehen in der Pflicht Verantwortung zu übernehmen und in schwierigen Zeiten voranzugehen. So werden Vertrauen und Loyalität in die Person geschaffen. Politiker und CEOs müssen hierbei authentisch sein, um das Vertrauen ihrer Zielgruppen zu gewinnen und zu erhalten. Sie müssen ihren Versprechen und Werten treu bleiben und sich nicht von kurzfristigen Trends oder Umfragen leiten lassen. Sowohl CEOs als auch Politiker sollten ihre Handlungen mit ihren Botschaften harmonisieren, um ihre Glaubwürdigkeit zu stärken.

Diese Führungsqualitäten sind glaubwürdig vom Markeninhaber zu kommunizieren. Dabei ist Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und in schwierigen Zeiten vorangehen. Das gilt für alle echten Leader und die, die es werden wollen.

Gemeinsamkeit 3: Eine relevante und glaubwürdige Markenbotschaft

Die Präsenz von CEOs und Politikern ist in den sozialen Medien stark gestiegen. Das ist sowohl Chance als auch zugleich eine Herausforderung. Der wichtige erste Schritt: Das Entwickeln einer relevanten, glaubwürdigen und einzigartigen Botschaft.

Die Markenbotschaft transportiert die Marke, die Markenstrategie, das Angebot, die Organisation und die Haltung des Unternehmens.

Das neue Brückenbauen ist die Markenbotschaft. Echte Markenpersönlichkeiten werden zum Zukunftsgestalter in unsicheren Zeiten. Sogenannte Sinnputgeber für den Wandel. Die Message geht vom ich zum Wir. Der Weg geht vom Anbieter zum Gesellschafts-Beinflusser. Er denkt nicht in Point of Difference, sondern Point of View. Von der One Way Kommunikation, hin zum Dialog über alle Kanäle. Eine erfolgreiche Markenbotschaft ist dabei purposegetrieben und nimmt Menschen somit auch außerhalb der Politik oder Unternehmens Bubble mit.

Gemeinsamkeit 4: Storytelling und Kommunikation
Erfolgreiche Politiker und CEOs setzen auf das Prinzip des Storytellings, um ihre Marken aufzubauen. Eine starke und fesselnde Geschichte hilft dabei, die Identität und die Werte hinter einer Marke zu kommunizieren. In der Politik braucht es Geschichten, um Wähler zu überzeugen, während es Geschichten in der Wirtschaft dazu dienen, um Kunden, Investoren und Mitarbeiter zu gewinnen. In beiden Fällen sollte man in der Lage sein, eine überzeugende Erzählung zu kommunizieren, die mit den Werten und Zielen ihrer Organisationen in Einklang steht.
So baut man ein Markenimage und ein Markenprofil auf. Sowohl Politiker als auch CEOs müssen effektive Kommunikatoren sein.
Die Art und Weise, wie sie sich ausdrücken und ihre Botschaften vermitteln, beeinflusst die Wahrnehmung ihrer Marken in entscheidendem Ausmaße. Dabei ist eine klare, überzeugende Kommunikation entscheidend, um Unterstützung und Zustimmung zu gewinnen. Man ist sich stets der Bedeutung der richtigen Kommunikation bewusst sein, sei es in Reden, Interviews oder auf Social-Media-Plattformen.

Gemeinsamkeit 5. Krisenmanagement
Sowohl CEOs als auch Politiker sehen sich in ihrer Karriere immer wieder mit Krisen konfrontiert. Der Umgang damit, hat erhebliche Auswirkungen auf die jeweilige Marke. Wollen sie erfolgreich sein, müssen beide Gruppen in der Lage sein, Krisen effektiv zu bewältigen, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu präsentieren. Dabei kann ein starkes Krisenmanagement das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Stakeholder wiederherstellen. Sich und der Öffentlichkeit Fehler einzugestehen, die Ursachen dafür zu erkennen, Besserung zu geloben und diese dann auch noch umsetzen, das ist die Basis.

 

Gemeinsamkeit 6: Kontinuität und Langfristigkeit
Für erfolgreiche Politiker und CEOs ist Erfolg keine kurzfristige Angelegenheit. Sie planen auf lange Sicht und verfolgen ihre Ziele konsequent. Das schafft Verlässlichkeit und Beständigkeit, was für die Markenbildung von entscheidender Bedeutung ist.
Eine langfristige Strategie ist für eine Leader-Marke essentiell. Vermeiden Sie Schnellschüsse und kurzfristige, nicht-nachhaltige Lösungen.

Die Kommunikation wird mit steigender Bekanntheit und wachsender Öffentlichkeit immer wichtiger. Sie sollten daher immer besser kommunizieren. Dafür brauchen selbst die besten CEOs und Politker Präsentationstraining, Rhetoriktraining, Videotraining, Stimmtraining, Interviewtraining, Talkshowtraining, etc.. Gepaart mit einer starken Botschaft, werden sie zu erfolgreichen Persönlichkeiten.

Mit einem klaren Ziel, den richtigen Methoden und Instrumenten wird aus dem erarbeiteten Profil ein Kommunikations- und Contentplan. Das ist, was den CEO oder Politiker zu einer verlässlichen und unvergesslichen Marke macht.

 

Fazit
Ob Politiker oder CEO, Führungskräfte haben einiges gemeinsam, wenn es um den Aufbau und die Pflege einer starken Marke geht.  Sie setzen auf effektives Storytelling, Authentizität, Imagepflege, Kommunikation und ein gutes Krisenmanagement. So schaffen sie es starke und erfolgreiche Marken zu schaffen.

Mit dem Transfer von bewährten Praktiken zwischen Politik und Wirtschaft können sowohl Politiker als auch CEOs ihre Marken stärken und langfristigen Erfolg erzielen. Hierbei ist der Markenaufbau eine komplexe Aufgabe, die von Politikern und CEOs gleichermaßen gemeistert werden muss. Die Gemeinsamkeiten in ihren Herangehensweisen - von einer klaren Vision über transparente Kommunikation bis hin zur langfristigen Planung - bieten jedem wichtige Lektionen, der selbst eine starke Marke aufbauen möchte. Wenn Sie diese Prinzipien für Ihre eigene Markenstrategie anwenden, können Sie den Erfolg Ihrer Marke steigern und eine langfristige Markenloyalität aufbauen.

Indem Sie diese Prinzipien in Ihre eigene Markenstrategie integrieren, können auch Sie als Unternehmer von diesen Markenerkenntnissen profitieren. Definieren Sie Ihre Vision und Mission, handeln Sie auf Basis Ihrer Werte, entwickeln Sie eine effektive Kommunikationsstrategie, bewältigen Sie Krisen souverän und denken Sie stets langfristig. Sie werden sehen, wie dies dazu beitragen wird, das Vertrauen Ihrer Zielgruppe zu gewinnen und Ihre Marke erfolgreich aufzubauen.

Lesen Sie weitere Gedanken über die Bedeutung einer guten Rede im Marketingmix in unserem Beitrag vom 04.02.2019 „Die Rede als wichtiger Baustein im Marketing Mix“.

Oder lesen Sie unseren Beitrag „Für Redner und Redenschreiber: Was eine gute Rede ausmacht“.

Disclaimer: Einige Teile des Artikels sind mit ChatGPT geschrieben bzw. von ihr inspiriert. Das zeigt, dass KI lediglich Inspiration für die Umsetzung in gute Markenkommunikation sein kann. Den Tipp gibt es kostenlos oben drauf.


Politikaward. Busch Markenberatung als beste Wahlkampf-Kampagne 2023 nominiert

Politikaward 2023 – Die Busch Markenberatung gewinnt.

Politikaward 2023 – die Busch Markenberatung unter den Gewinnern

Am 22. Mai wurden in Berlin die Politik-Awards 2023 verliehen.

naturheilpraxis-hauri.ch style=”font-weight: 400;”>Die Campaigning-Experten der Busch-Markenberatung erreichten hier einen der begehrten Shortlist-Plätze mit der CDU-Kampagne für die Landtagswahl 2022 in Schleswig-Holstein in der Kategorie „Wahlkampf-Kampagne“ des Jahres.

Am Sonntag, den 8.5. 2022 gaben 43,4 % der Menschen im Norden Daniel Günther und der CDU ihre Stimme. Daniel Günther sagte damals: „Die Wahlsiegerin ist die CDU, das sind wir, daran kann es keinen Zweifel geben. Das ist ein enormer Vertrauensbeweis. Für mich ist das ein Ergebnis, das mich berührt. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir so ein Ergebnis hatten, das ist schon 40 Jahre her.“

Dabei lag zum Beginn der Campaigning-Arbeit, im November 2021, die Landes-CDU in Umfragen bei 21 %. Innerhalb von 5,5 Monaten verdoppelte die Kampagne die Werte auf das Endergebnis von 43,4 %.

Ein Campaigning-Team in Kiel und Hamburg.

Seit 2021 betreute die Busch Markenberatung gemeinsam mit der Kieler Agentur dreizunull / viewport.one den Landesverband der CDU Schleswig-Holstein. Von der gemeinsamen Entwicklung einer Strategie bis zur Konzeption und Umsetzung der Wahlkampfkampagne. Vom Wahlkampfspot über Großflächenplakate bis hin zu Imagebroschüren und dem „Moin Daniel“, der Kampa der CDU-SH (Video einbetten).

„Die gemeinsame Arbeit mit dem Team um Daniel Günther war geprägt von großem Vertrauen, Optimismus und Professionalität. Das hat Spaß gemacht. Als kreative Markenagentur für Campaigning freuen wir uns, dass unsere Ideen auch die Menschen in Schleswig-Holstein überzeugt haben“, sagt Gregor Busch und weiter: „Dass unser Campaining auch die Jury des Politik-Awards überzeugt, ist eine schöne Anerkennung für unsere gemeinsame Arbeit.“

Christoph Hildebrand ist Politologe und kreativer Kopf des Campaigning der Busch Markenberatung „Einen Wahlkampf gewinnt man immer im Team. Hier hat das Team einfach gestimmt. Die Konsequenz und Konsistenz der Kommunikation über alle genutzten Kanäle hinweg war beindruckend. So geht gute integrierte Kommunikation. Und das bestätigt das Ergebnis.“

 

Der renommierteste deutsche Preis für politisches Campaigning.

Der Politik-Award ist der deutsche Preis für politische Kommunikation und wird gemeinsam vom Fachmagazin politik und kommunikation (https://www.politikaward.de) und der Quadriga Hochschule (https://www.quadriga-hochschule.com) in Berlin verliehen.

In der Jury des Politik-Awards saßen unter anderem: Silvana Koch-Merin, Alev Dogan, Professor Karl Rudolf Korte, Coort von Mannstein und Hajo Schuhmacher.

Der Politikaward wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen.

Zu den Gewinnern des Jahres 2023 zählen:

  • Hendrik Wüst als Politiker des Jahres
  • Gerhart Baum, der mit dem Ehrenpreis für das Lebenswerk ausgezeichnet wurde.
  • Aminata Touré als Aufsteigerin des Jahres


Christoph Hildebrand im Interview bei WELT

Die FIFA: Rote Karte für eine Marke. Ein Interview mit unserem Kreativchef.

Wie eine Love Brand zerstört wird.

Normalerweise beschäftigen wir uns mit Markenstrategien, Markenworkshops, Markendefinition und Markenkommunikation. Dabei kommen wir immer wieder mit fantastisch geführten Marken, exzellenten Markenstrategien und Markenkommunikation in Berührung. Manche dieser Best Cases nutzen wir als Beispiele für unsere Marken-Workshops.

Die Rote Karte: Heute müssen wir aber über einen Worst Case sprechen. Eine Marke, die sich selber aus dem Spiel der Love Brands genommen hat. Und die auch über das eigene Markenkonto hinaus Markenwerte und Markenkapital ruiniert. Wir sprechen von der FIFA.

In der Adventszeit 2022 findet in Katar die Fußballweltmeisterschaft statt. Die Begleitumstände dieser WM – von Korruption bis zur Menschen-Rechtslage – sind ausführlich beleuchtet worden. Sie alle haben dazu geführt, dass viele Menschen sich von der Marke Fußball abwenden. Eine WM war in der Vergangenheit auch immer eine Gelegenheit für einen positiven Imagetransfair auf Marken, die sich hier durch Sponsoring engagieren. Diesmal nicht.

Die FIFA hat es geschafft, aus einer ikonischen Marke, aus dem internationalen Verbandsfußball eine toxische Marke zu machen, mit der kaum jemand noch zu tun haben will.

Hinzu kommt: das Gesicht der Marke Infantino als Persönlichkeitsmarke ist mindestens genau so negativ besetzt, wie die Unternehmensmarke. Sein Personal Branding geht einher mit der Marke Fifa. Beide ziehen sich gegenseitig nach unten.

 

Ein Markenalbtraum statt Markenwintermärchen

Auf deutschen Straßen erlebt man zum ersten Mal seit dem Sommermärchen 2006 keine WM-Stimmung. Keine Autos mit Wimpeln. Keine Fanartikel im Supermarkt. Keine Begeisterung. Fußball gucken und mitfiebern ist eine Art Guilty Pleasure geworden.

Eine der ganz wichtigen Regeln, damit sich Menschen in eine Marke einkaufen, ist dass Mensch und Marke sich im Einklang bezüglich ihrer Werte befinden. Wenn die Marke aber solche Werte vertritt wie die FIFA mit ihrem Präsidenten Infantino, wird es schwer, als Werbetreibender den Menschen nachvollziehbar die guten Markenwerte zu vermitteln, für die man steht.

Die Folge: das WM-Engagement wird in Deutschland von vielen Marken fast nur verschämt gezeigt. Andere Marken ziehen sich zurück. Mehr noch:  die REWE-Handelskette hat aus einem auslaufenden Vertrag mit dem DFB einen Marken-Stunt gemacht. Und mit sehr wenigen Mitteln maximale Aufmerksamkeit für ihre Markenwerte und ihr Markenkraft geschaffen.

Sicherlich haben wir Deutschen einen besonderen Blick auf Katar als Ausrichter. Unsere Themen sind noch nicht die Themen der Gesellschaft in China oder in anderen diktatorischen Ländern. Adidas ist der letzte deutsche Sponsor: ansonsten zieren die Pressewände Logos, die man hierzulande kaum kennt.

Auch die deutsche Sportmarken DFB und die Nationalmannschaft haben aller größte Schwierigkeiten, noch als wertegetriebene Marke gesehen zu werden. Vieles, was der DFB unternommen hat, um im Markenaufbau positives Markenkapital zu schaffen, wurde alleine durch die Diskussion um die OneLove-Binde wieder zerstört. Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht. Der Marke DFB ist es nicht gelungen, sich von der Marke FIFA glaubwürdig zu distanzieren.

Ein Fehler, der gemacht wurde: die aus der Markenpositionierung des DFBs definierte Markenhaltung wurde durch das Zusammenspiel mit der FIFA schon lange nicht konsequent gelebt. Der Auftritt in Katar war da nur ein trauriger Höhepunkt.

Glaubhaftigkeit ist ein wichtiger Bestandteil, die Basis einer erfolgreichen Markenstrategie. Die Fans in den Stadien der Bundesliga nehmen den DFB schon lange nicht mehr als glaubhaft wahr. Und diese Glaubhaftigkeitskrise ist jetzt mitten in der Bevölkerung angekommen.

Nach dem IOC werden jetzt auch die FIFA und mit ihr der DFB als Marken wahrgenommen, mit der die Menschen kaum noch Positives verbinden. Denn nur eine einzige toxische Marke innerhalb einer Markenfamilie zerstört bereits die Markenkraft aller Marken.

Europäischen Nationen und Fußballverbände mögen für die Fifa und Infantino nicht mehr höchste Priorität haben. Aber gerade hier, wo der Fußball entstanden ist, hat der Fußball sein größtes Wahrnehmungsproblem.

Das ist besonders bedauerlich, weil der Fußball in unserer Gesellschaft gerade im Amateurbereich eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt spielt. Es wird sich zeigen, wie er den Kollateralschaden, der durch die WM in Katar entstanden ist, verdauen kann. Leichter ist es nicht geworden.

 

Ein Welt-Interview zu diesem Thema mit unserem Kreativchef sehen sie hier:

https://www.welt.de/sport/fussball/wm/video242277141/Streit-um-One-Love-Armbinde-Rewe-beendet-Kooperation-mit-DFB.html


Ministerpräsident Daniel Günther bei der Busch Markenberatung

Die Busch Markenberatung für Daniel Günther.

Mit 43,4 % KurSHalten mit Daniel Günther

Wie ein starker Kandidat mit einer zielgerichteten Kampagne überragender Wahlsieger wird.
Oder wie eine große Tageszeitung titelt: „Gigant Günther“

Am Sonntag, den 8.5. wurde in Schleswig-Holstein gewählt. 43,4% der Menschen im Norden gaben Daniel Günther und der CDU ihre Stimme. Wir freuen uns, zu diesem Wahlergebnis beigetragen zu haben.

Der neue und alte Ministerpräsident Daniel Günther: „Die Wahlsiegerin ist die CDU, das sind wir, daran kann es keinen Zweifel geben. Das ist ein enormer Vertrauensbeweis. Für mich ist das ein Ergebnis, das mich berührt. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir so ein Ergebnis hatten, das ist schon 40 Jahre her.“

Seit 2021 betreut die Busch Markenberatung gemeinsam mit der Kieler Agentur dreizunull / viewport.one den Landesverband der CDU Schleswig-Holstein. Von der gemeinsamen Entwicklung einer Strategie bis zur Konzeption und Umsetzung der Wahlkampfkampagne. Vom Wahlkampfspot, über Großflächenplakate bis hin zu Imagebroschüren und dem „Moin Daniel“, der Kampa der CDU-SH.

„Die gemeinsame Arbeit mit dem Team um Daniel Günther war geprägt von großem Vertrauen, Optimismus und Professionalität. Das hat Spaß gemacht. Als kreative Markenagentur und Kampagnenmacher freuen wir uns, dass unsere Ideen auch die Menschen in Schleswig-Holstein überzeugt haben“, sagt Gregor Busch.

Christoph Hildebrand, Politologe und kreativer Kopf der Busch Markenberatung „Einen Wahlkampf gewinnt man im Team. Hier hat das Team gestimmt. Die Konsequenz und Konsistenz der Kommunikation über alle Kanäle war beindruckend. So geht integrierte Kommunikation. Und das Ergebnis bestätigt das. Jetzt heißt es KurSHalten.“

Über die Busch Markenberatung

Die Busch Markenberatung ist eine der führenden Markenberatungen im deutschsprachigen Raum. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 berät die Busch Markenberatung Unternehmen, Führungskräfte und Prominente in allen Bereichen der Markenführung. Der Schwerpunkt der Markenexperten ist Markenanalyse, Markenpositionierung, Markenstrategie und die Entwicklung von Markenkampagnen. Neben Wahlkämpfen begleitetet sie unter anderem den WDR, DFB, phoenix, thyssenkrupp, ARD, Bijou Brigitte, REWAG, das Stadtwerk.Regensburg.

Diplom-Kaufmann Gregor Busch, ehemaliger Geschäftsführer der GREY Worldwide, und der frühere https://naturheilpraxis-hauri.ch/ DDB-Kreativchef Christoph Hildebrand lernten sich 2002 bei KolleRebbe kennen, wo sie gemeinsam eine Unit leiteten. Sie haben diverse Auszeichnungen beim ADC, D&AD, Cannes, Effi, German Brand Award und Marketingpreise gewonnen. Hildebrand ist ADC Mitglied und wurde mit über 100 Kreativ Awards ausgezeichnet.

Das Versprechen der Markenexperten: „Wir haben die stärksten Marken der Welt betreut. Wir kennen ihre Erfolgsfaktoren. Wir nutzen diese für unsere Kunden.“

Kontaktdaten:

Steffi Römke

Ferdinandstraße 3620095 Hamburg+49 (0)172-7507059+49 (0) 40-39901371+49 (0) 40-18043596 (Fax)

[email protected] www.Busch-Markenberatung.de


Gregor Busch erklärt, wie Personal Branding besser geht

Gregor Busch im SPIEGEL Interview. Wie man eine Persönlichkeitsmarke (nicht) führt.

Personal Branding Gregor Busch

Im Interview mit dem SPIEGEL erklärt Gregor Busch von der Busch Markenberatung, wie man eine Persönlichkeitsmarke nicht führt und ob Boris Becker seine Marke nach der Verurteilung retten kann.

Persönlichkeitsmarken sind ein fragiles Konstrukt.

Erst baut die Persönlichkeit die Marke jahrelang mit Blut, Schweiß und Tränen auf und dann wird die Marke durch falsche Entscheidungen zur Ramschmarke.

Im Falle von Boris Becker bedeutet das: er war einer der wenigen deutschen Weltmarken und wurde eine Marke mit nur noch geringem Markenkapital, über die man sich lustig macht. Vom Markenolymp ins Markental der Tränen. Als Sportmarke eine Heldenreise. Als Persönlichkeitsmarke immer wieder Abstürze.

Und was für Marken gilt, gilt auch für Personenmarken. Die Leistung ist das eine, die Haltung und der Auftritt ist das andere. Auch bei Persönlichkeitsmarken kauft man sich in die Haltung der Person ein. Betrügt, lügt oder handelt die Person gegen die eigenen Überzeugungen, wird dieser Person nicht gefolgt. Egal, wieviel Titel er oder sie gewinnt.

Markenpersönlichkeiten werden langfristig aufgebaut (oder abgebaut).

Marken sind ein Versprechen, das sich aus der faktischen Leistung und dem emotionalen Mehrwert ergibt.

Dieses Versprechen über die Zeit immer wieder zu erfüllen, das ist die Herausforderung von Persönlichkeitsmarken. Dabei kann man auch mal einen Fehler machen. Das wird verziehen. Nur sollte damit ehrlich und mit Demut umgegangen werden. Wie im normalen Leben auch.

Die Marke Boris Becker wurde auf dem Center Court von Wimbledon geboren. Ob sie vor dem Southwark Crown Court beerdigt wurde, lesen Sie in diesem Interview mit unserem Gründer Gregor Busch im SIEGEL.

Außerdem können Sie in diesem Interview lesen, wie man eine Marke aufbaut. Wenn Sie Fragen zu Ihrer Marke und ihrem Reputationsaufbau haben – rufen Sie uns einfach an.

https://www.spiegel.de/sport/tennis/strafprozess-gegen-tennis-ikone-ist-das-das-ende-der-marke-boris-becker-a-0442c63e-7874-45cb-892f-83313c11642b


Die Busch Markenberatung und Richard David Precht beim ZKT

Sie alle vertrauen einem: Der Busch Markenberatung.

Was ein Wahlkampf, der Unternehmer des Jahres und der ZKT mit Richard David Precht gemeinsam haben? Die Markenberatung.

Viel los bei der Busch Markenberatung. Aber der Reihe nach.

 

  1. Zukunftstalk im Kreis Düren

Wir sind stolz, ein Teil des Teams des Zukunftstalk Kreis Düren zu sein.

Heute schon das Morgen denken. Das ist das Motto. Zu dem Landrat Wolfgang Spelthahn interessante Persönlichkeiten quartalsweise einlädt. Moderiert wird der Talk von Dr. Helge Fuhst. Der prominente Journalist, Moderator der Tagesthemen und zweite Chefredakteur von ARD-aktuell begleitet die Reihe als Interviewer. Beim 1. Zukunftstalk des Kreis Düren war wohl Deutschlands bekanntester Philosoph, Richard David Precht, zu Gast. Er sprach darüber, wie sich die Welt durch Corona verändert, den Klimawandel, Bildung und Digitalisierung, und über die Wachstumsoffensive des Kreises.

Am 23.5.22 wird der nächste Zukunftstalk stattfinden. Mit dabei wieder ein hochkarätiger Talkgast. Soviel darf verraten werden. Es geht um Sport und seinen gesellschaftlichen Wert.  Selbstverständlich wieder moderiert von Dr. Helge Fuhst.

 

  1. TV Experten-Interviews mit Christoph Hildebrand

Unser Chefkreativer und Partner Christoph wird regelmäßig als Kampagnenexperte für WELT, Pro 7 und SAT 1 interviewt. Immer wieder steuert er seine Expertise zu den Themen Politmarken und Kampagnen bei. Vom zurückliegenden Bundestagswahlkampf bis zu den Olympischen Spielen in Bejing. Seine Meinung ist gefragt! Eigentlich könnte er uns mal grüßen.

 

  1. Drei Marken Launches und Relaunches

Wir sind sehr froh, die Nr. 1 der Insolvenzverwalter und die neue Generation der Orthopädie beim Launch bzw. Realunch ihrer Marke begleitet zu haben. Auch in diesen Märkten gilt: Eine klare Markenpositionierung mit zielgerichteten Maßnahmen zum Markenaufbau macht den Unterschied.

Die Markenarbeit im Einzelnen:

Marktanalyse, Markenpositionierung, Entwicklung des Corporate Design, der Markenvisualität, der Markenbildspache, der Markensprache, der Markentonalität, des Markendesigns, des Markenfilms und Maßnahmen zum Markenaufbau. Weiterhin haben wir entwickelt und produziert: Homepage, Stationary, Bürodesign und viele weitere Marken-Touchpoints.

Ach ja. In diesem Zusammenhang. Auch Bayerns größtes Impf- und Testzentrum haben wir mit Markendesign und Markenbotschaften in Form von Plakaten, Homepage, Roll ups und allem, was dazu gehört, versorgt. Und damit bewiesen: Auch solche Einrichtungen profitieren von der Kraft der Marke. Dabei können sie stylisch sein und mit ihrer Markenkommunikation Orientierung geben.

 

  1. Markenpositionierung für Unternehmen des Unternehmer des Jahres

Mit viel Freude haben wir den Unternehmer des Jahres bei seinem neuen Projekt unterstützt. Der Ultra High Net Worth Individual (UHNWI) aus der NextGen ist ein unfassbarer cooler Typ und ein Vorbild. Nicht nur, wenn es um das nachhaltige Investieren in Impact Unternehmen geht. Oder wie unser Gründer Gregor Busch es immer sagt: "Wenn alle Unternehmerinnen und CEOs so wären, wäre die Welt ein besserer Ort".

 

  1. Wahlkampf

Derzeit passiert weiterhin viel Neues. Stichwort Wahlkampf. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

 

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Bundespräsident Joachim Gauck mit Gregor Busch im Gespräch

Für Redner und Redenschreiber: Was eine gute Rede ausmacht

Was eine gute Rede ausmacht

Eine gute Rede ist eine emotionale Erzählung mit einem Spannungsbogen. Hier erfahren Sie, warum Deutschland ist ein rhetorisches Brachland ist. Gute Redenschreiber und Reden die bewegen sind selten. In Politik, Wirtschaft und Medien. Faktenhuberei schlägt hier Storytelling. Dabei ist eine gute Rede ein starker Hebel, um Menschen zu erreichen.

Hier lesen Sie, worauf es bei einer guten Rede ankommt. Mit Beispielen: Wer macht es besser und wer macht es schlechter? Und sie lernen den Erfolgsfaktor der Rede kennen: Erzählen Sie Geschichten. Die Menschen sehnen sie sich danach.

Stellen Sie sich mal vor, Martin Luther King hätte eine „deutsche“ Rede gehalten. Er hätte nicht von Träumen geredet, sondern von DIN-Normen, die es zu erfüllen gilt. Er hätte nicht über Kinder geredet, sondern über Gesetze. Er hätte vermutlich keine Geschichten erzählt, die berührt.

Denn viel deutsche Redner und Redenschreiber aus Politik und Wirtschaft zielen auf den Kopf. Dabei trifft eine gute Rede den Bauch. Und der Bauch schaltet irgendwann den Kopf ein.

Oder um es mit Maya Angelou, einer Legende der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, zu sagen: „Menschen vergessen, was Sie gesagt haben, aber sie werden nicht vergessen, welche Gefühle sie in ihrer Rede geweckt haben.“

Fakten füttern den Kopf. Geschichten erreichen den Bauch.

Den Bauch treffen Redner und Redenschreiber, mit Geschichten, mit Bildern, mit einem roten Faden.

Wir blicken auf die Obamas dieser Welt. Finden Sie oft im Ausland. Geschichtenerzähler, die ihr Publikum fesseln und bewegen.

Wenn der deutsche Bundespräsident eine Rede hält, passiert das nicht. Wenn der deutsche Bundeskanzler redet, passiert das nicht. Wenn ein deutscher Minister redet, passiert das nicht. Und: an welche Rede eines deutschen CEOs können sie sich erinnern? Steve Jobs war nicht nur Unternehmer. Er gab den Menschen nicht nur Produkte. Er erzählte ihnen Geschichten.

 

Gute Reden: selten. Schlechte reden: häufig.

 Es gibt kaum ein Satz aus einer deutschen Rede, den man sich gemerkt hat. Natürlich gibt es Ausnahmen. Joachim Gauck war immer ein guter Geschichtenerzähler, der Sätze gesprochen hat, die hängen bleiben. Sein „Wir träumten von Freiheit und sind in Nordrhein-Westfalen aufgewacht“ verdichtet Erfahrungen und Gefühle zu etwas, das im Kopf bleibt. Man versteht mit diesem einzigen Satz viel von Lebenswegen, Biografien und Unzufriedenheiten. Ein gutes Beispiel! Ebenso sein Satz „Unser Herz ist weit. Doch unsere Möglichkeiten sind begrenzt.“

 Ein schlechtes Beispiel: der Bundeskanzler benutzt inzwischen gerne Begriffe  wie „Wumms“, „Doppelwumms“ oder auch fußballerisch aufgeladene Anglizismen wie „You’ll never walk alone.“  Er und seine Redenschreiber mögen denken, dass man damit den Bauch trifft, jedoch bleiben es Schlagworte, die nicht mehr vermitteln als eine Idee vom Augenblick. Schlimmer noch: diese Begriffe, die wir aus Comics kennen, wirken schnell kraftlos. Und was am Millerntor als Fangesang Gänsehaut auslöst, wirkt in der Rede des Kanzlers seltsam pathetisch und mehr wie ein Slogan, denn wie eine emotionalisierende Botschaft.

Robert Habeck wurde vor einiger Zeit sehr gelobt, weil man ihm in seinen Reden „beim Denken zuhören“ könne. Er und seine Redenschreiber tasten sich in den Reden oft an ein Thema heran und versuchen so die Menschen mitzunehmen. Doch mittlerweile möchte das Publikum keinen Redner, der sich vorantastet. Sondern einen Minister, der in seinen Reden einen klaren Plan vermittelt. Der mit sich selbst hadernde Entscheider ist keine besonders tragfähige Geschichte, bei der die Menschen auf das nächste Kapitel gespannt sind.

Annalena Baerbock hingegen hielt vor der UN eine fast amerikanische Rede und nutze in dieser Rede ganz „undeutsch“ Emotionalisierung, um zu involvieren. Sie erzählte die Geschichte des kleinen Mädchens, Mia, das in einer U-Bahn-Station in Kiew beim Luftalarm zur Welt gekommen ist. Sie machte so eine Abstimmung zum Thema Ukraine zur Abstimmung über die Zukunft von Kindern. Ja, sogar von einem ganz konkreten Kind. Auch so etwas hört man von deutschen Rednern viel zu selten.

 

Redner sollten sich vorm Improvisieren schützen.

Eine Gefahr für eine gute Rede ist, dass viele Redner sich nicht an ihr Skript und ihre Geschichte halten. Oft wird die Rede nicht geübt, der Text verlassen. Der Redner beginnt aus seiner Routine heraus zu improvisieren und verliert so den Flow oder Erzählbogen. Grund: die Rede als starkes Werkzeug wird unterschätzt. Man arbeitet gerne mit Fakten und erzählt den Menschen, was man alles weiß, kann und will. Dabei sehnen sich die Menschen nach Geschichten.

Bill Clinton war bei der ersten Amtseinführung von Obama der teuerste Redner des Planeten. Der ehemals mächtigste Mann der Welt verdiente Millionen mit seinen Auftritten. Am Tag der Amtseinführung war er jedoch eine Zeitlang verschwunden. Fünf Stunden lang übte der Ex-Präsident seine Rede für seinen Nachfolger. Das tut kaum ein deutscher Redner.

 

Timing ist keine Stadt in China. Auch nicht bei Reden.

Eine Ausnahme von der deutschen Regel ist der bayerische Ministerpräsident Söder. Seine Aschermittwochsreden sind legendär und zünden sein Publikum an. Warum? Weil hier Bilder, Geschichten und das Timing stimmen. Jeder Schlüsselsatz sitzt. Nicht nur sprachlich, sondern auch beim Vortrag. Die Pausen, die Tempoverschiebungen, die Höhen und Tiefen. Hier gilt: Den Meister macht das Üben.

Anders als bei anderen merkt man, dass er nicht erst vor der Veranstaltung den Entwurf seiner Redenschreiber zum ersten Mal gesehen hat. Sondern, dass er die Rede wirklich eingeübt hat. Man muss kein Fan von Söder sein, um ihn zu attestieren, dass diese Auftritte in Deutschland Redner-Masterclass sind.

 

Schützen Sie ihre Rede vor Referenten.

Referenten, wissenschaftliche Mitarbeiter sind alles ehrbare Berufe. Sie sammeln Fakten, haben die Auswirkungen von Forderungen im Kopf und bauen möglichst viel davon in Reden ein. Sie sind aber selten Spezialisten für Gefühle und die Erzeugung von Gefühlen. Die Folge: deutsche Reden platzen oft vor Fakten und Kompetenz. Wenn die Rede ein Eselchen wäre, das eine Botschaft zum Zuhörer bringen soll, würde das Eselchen mit so viel Botschaftengepäck losgeschickt, dass es auf dem Weg zum Zuhörer schlapp macht. Weniger ist oft mehr. Viel mehr.

 

Schützen Sie ihre Rede vor Gremien.

Wenn Sie wissen, was sie sagen wollen, bleiben Sie dabei. Lassen Sie sich nicht einreden, dass man in eine an sich gute Rede noch x Punkte erwähnen müsste, um wirklich jede Gruppe, jedes Einzelinteresse gerecht zu werden. Sechs Menschen in ihrem Stab oder Gremium machen ihre Rede nicht besser. Nie. Bilden Sie einen Inner Circle, der die Geschichte der Rede bestimmt und sie inszeniert. Lassen Sie dabei nur eine Handschrift zu, sonst verliert die Rede ihren Charakter. Ein Hollywoodfilm hat meistens auch nur einen Regisseur und nicht sechs. In einem Writers-Room sitzen dort vielleicht mehrere Menschen. Aber einer hat den Hut auf und bestimmt und entwickelt den Sound.

 

Ihr Reden-Sound sollte vor allem eins sein. Ihr Sound.

Eine Rede besteht aus verschiedenen Modulen. Nutzen Sie die Kraft des konsistenten Aufbaus. Sie müssen ihren Sound nicht jedes Mal neu entwickeln. Erfolgreiche Schriftseller, Bands, Filmemacher haben ihren Stil gefunden und verlassen ihn nicht. Machen Sie jede ihrer Reden zu Ihrer Rede.

 

Einer ihrer wertvollsten Mitarbeiter: ihr Redenschreiber.

Ihr Redenschreiber sollte gut gewählt sein. Er sollte Sie und ihre Ziele verinnerlicht haben. Mit Ihnen gemeinsam ihre Art Geschichten zu erzählen entwickelt haben. Sie sind dann ein Team. Vertrauen und Zutrauen sind hier wichtig. Wenn Sie die richtige Person gefunden haben: bleiben sie zusammen. Denn dann werden ihre Reden IHRE Reden. Unique und persönlich. Zielen Sie gemeinsam auf den Bauch, um den Kopf zu erreichen.

 

Wir bei der Busch Markenberatung sind gerne Teil ihres Teams. Schreiben Reden und entwickeln gemeinsam mit ihnen die Story, die einzigartig ist und die sie immer wieder erzählen können. Sodass ihre Rede Menschen erreicht, Sie ihre Marke weiter aufbauen und Sie ihre Ziele erreichen.

Weitere Gedanken über die Bedeutung einer guten Rede im Marketingmix lesen sie in unserem Beitrag vom 19.2.2019 „Die Rede als wichtiger Baustein im Marketing Mix“.


Christoph Hildebrandt im Interview bei Welt

Wie eine Parteimarke zur Persönlichkeitsmarke wird.

So wandelt sich eine Parteimarke zur Persönlichkeitsmarke

Eine ramponierte Marke

Fangen wir mit einer schlechten Nachricht für die Sozialdemokraten an: Die Marke SPD ist ramponiert. Über Jahre hat sie ihren Kern, ihren Purpose, ihren Reason to believe verloren. Die Menschen trauen ihr nicht mehr viel zu, der Ruf wandelt sich. Oder noch schlimmer: die Menschen interessieren sich nicht mehr für sie.

Die gute Nachricht für die SPD: sie hat aus dieser Situation das einzig Richtige gemacht. Die bisherige Submarke Olaf Scholz im Wahlkampf zur Dachmarke gemacht, unter der sich die SPD genauso einordnet wie das restliche (Führungs-)Personal.

Der Claim „Scholz packt das an.“ ist das „Aus Erfahrung gut“ im Bundestagswahlkampf 2021. In einer Zeit, in der Marken kundenzentriert, involvierend und dialogisch mit der Zielgruppe agieren, ist „Scholz packt das an.“ etwas gestrig. Gleichzeitig aber auch kommunikativ die einzige Chance, die die SPD hat und zu nutzen versucht.

Lange nach dem „Yes we can.“ von Obama setzt die SPD auf „Yes he can.“  – nicht modern, aber momentan funktioniert es. Denn nach und nach trägt die Personenmarke Scholz die Marke SPD in den Umfragen nach oben.

Ob diese Kampagnenstrategie nachhaltig ist und Mileage bis zur Bundestagswahl hat, wird sich zeigen. Das Risiko, sich auf eine Person zu fokussieren, ist in der Strategie involviert. Bisher macht Scholz kaum Fehler. 

Das schaffen andere Parteien offensichtlich weniger gut. Ihre Persönlichkeitsmarken schaden, stand jetzt, eher den Parteimarken.

Aber der politisch Wettbewerb wird sehr aufmerksam sein und in der Kommunikation versuchen, Scholz eben wieder an die SPD  und ihre Player zu koppeln. Motto: Wer Scholz wählt, bekommt auch Saskia Esken und Kevin Kühnert, und die werden mit anpacken wollen. Auch wenn die SPD den Eindruck vermitteln möchte, Politik ist keine One-man-Show.

Wir erleben in der Kampagne der SPD den Versuch einer Marke, die ihr Markenkonto jahrelang vernachlässigt hat, statt es mit Inhalten zu befüllen, die Markenstrahlkraft einer Person auf sich zu ziehen. Bei den Wettbewerbern und ihren Kandidat*innen ist die Strategie eher umgekehrt. Hier sollen die stärkeren Parteimarken CDU und Bündnis 90/Grüne auf den oder die Kandidat*in einzahlen.

Das Risiko: sollte Scholz in den kommenden Wochen einen gravierenden Fehler machen oder die anderen SPD-Player zu starke Lebenszeichen senden, dürfte die SPD-Kampagne Schwierigkeiten bekommen. Denn dann reisst die Marke Scholz die gesamte Dachmarke SPD mit nach unten, oder sie eben wieder ihn. Es bleibt spannend!

Hierzu hat DIE WELT auch unseren Kreativchef und Politberater Christoph Hildebrand gefragt. Zum Interview:

https://www.welt.de/videos/video232947105/WELT-Interview-Politikberater-Christoph-Hildebrand-ueber-die-SPD-Wahlkampagne.html


Christoph Hildebrand von der Gregor Busch Markenberatung im Welt Interview

Kanzlerkandidatur & Marke – unser Kreativchef und Markenexperte im Interview

Kanzlerkandidatur & Marke – unser Kreativchef im Interview

Die ProSiebenSat.1-Gruppe hat Christoph Hildebrand, der auch Politologe ist, zum Duell um die Kanzlerkandidatur der Union befragt.  In seinen Antworten machte er deutlich, dass die Union aus Markensicht einen riskanten Kurs fährt. Politmarken haben durch so einen internen Machtkampf besonders viel zu verlieren.

Markenkern der CDU sei das Regieren und Funktionieren, so unser Kreativchef. Wenn sie sich selber durch die Diskussion um die Kandidatur lähme, erscheine sie medizinrezeptfrei24.de disfunktional. Diese Wahrnehmung verunsichere die Zielgruppen. Gerade die, die nicht als Stammwähler an die Werte der Union gebunden seien.

Politik muss markentauglich sein

Das Bekenntnis zu den Parteien, über ihre festen Sockel an Anhängern hinaus, ist volatil. Hier sind starke Botschaften notwendig, um gerade Wechselwähler immer wieder an sich zu binden. Solche, die die Partei auch kampagnenfähig halten.
Die Union habe es versäumt, ein Narrativ zu entwickeln, in das sie den Wettbewerb der Kandidaten einbettet. Als positiven Prozess, der für das Land und die Menschen vollzogen wird. Alles wirke wenig ungeplant und nicht optimal vorbereitet. Eine starke Marke sollte das anders machen.

Im Interview betonte der Kampagnenmacher: „Egal, wie der Prozess ausgeht, ob Laschet oder Söder gewinnt. Die CDU muss dann eine Markenstory entwickeln, die die Lager und Interessengruppen miteinander versöhnt. Und gleichzeitig die externen Zielgruppen mitnimmt. Und die die CDU gerade in Zeiten der Pandemie wieder als die Funktionspartei auflädt, der die Menschen die Gestaltung der Zukunft dieses Landes zutrauen. Nur so kann sie wieder zu einer kraftvollen Politikmarke werden.

Das Interview mit unserem Politexperten und Kreativchef wurde auf allen Kanälen der ProSieben Sat1-Gruppe und der WELT ausgestrahlt.